Konfigurieren Sie Ihr Lemmo E-Bike
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Buchen Sie eine Reparatur, rufen Sie den Pannendienst oder fordern Sie einen Mechaniker für den Hausbesuch an.
Unbegrenzte kostenlose Reparaturen und Vor-Ort-Service mit Versicherung
Wenn das Unerwartete passiert, bringen wir Ihnen kostenlos ein Ersatzfahrrad vorbei, damit Sie mobil bleiben können, während wir Ihr E-Bike reparieren.
Weltweit gibt es über 125 Mokumfiets E-Bike-Reparaturwerkstätten.
Hilfe ist nur einen Anruf entfernt oder weniger als eine Meile. Mit über 125 Mokumfiets E-Bike-Reparaturzentren weltweit ist Hilfe immer zur Stelle.
30 Tage risikofrei testen
Testen Sie Ihr neues E-Bike risikofrei mit unserer 30-Tage-Test- und Rückgabegarantie. Sollten Sie aus irgendeinem Grund nicht zufrieden sein, können Sie das E-Bike im Geschäft zurückgeben und erhalten den vollen Kaufpreis erstattet.
Warum das Lemmo One MK2 Ihr nächstes E-Bike sein muss!
Universelle Handyhalterung, kompatibel mit allen gängigen Handygrößen.
Im Preis inbegriffen beim Kauf bei Mokumfiets oder Lemmo.
Sichern Sie Ihr Fahrrad und Ihren Akku mit einem Klick dank der internen Naben- und Akkuverriegelungen.
Der Bluetooth-Telefonschlüssel kann ganz einfach aus der Lemmo-App heraus geteilt werden.
Stealth-Federungssystem für ein super komfortables Fahrgefühl dank unseres einzigartigen Doppelfedersystems.
Mit dem Lemmo Smartpac-Akku ist eine Reichweite von 100 km möglich.
Die Kapazität sinkt erst nach sage und schreibe 800 Ladezyklen auf 80 %!
Ein vernetztes E-Bike mit Apple Find My Bike und Smart Connect GPS.
Integrierte 5G-SIM-Karte mit 5 Jahren kostenlosem Datenvolumen für GPS-Tracking inklusive.
Mit dem personalisierbaren Smartpac kannst du deinen Stil ausdrücken und dein Fahrrad an dein tägliches Outfit und deine Persönlichkeit anpassen :)
Erkunde die Stadt mit Stil!
Das hydraulische Scheibenbremssystem bringt Sie zum sanften und dennoch sofortigen Stillstand, wenn Sie anhalten müssen.
Der Smartpac dient gleichzeitig als Powerbank für Laptop und Handy mit einem 65-Watt-USB-C- und einem USB-A-Anschluss.
Laden Sie Ihren Smartpac in 3,5 Stunden von 0 auf 100 % auf.
Der integrierte Drehmomentsensor sorgt beim Treten für einen sanften, sofortigen elektrischen Schub, sodass Sie mit voller Geschwindigkeit durch die Stadt gleiten können.
Lemmo One MK2: Detaillierte Spezifikationen
Technische Daten aller Modelle. Vergleichen Sie die Core Edition mit den Editionen Urban und Dynamic Max.
Power & Performance
| Battery | 531Wh |
| Motor | 36V 250W |
| Range | Up to 100km* |
| Charging time | 3.5h |
| Output charging | USB-A/C, max 65W |
Smart Features
| IoT | LTE Cat.1 / GPS / Bluetooth |
| Lock | Electronic rear hub lock |
| Display | Bluetooth LCD, 100dB beeper, FindMy |
Components
| Brakes | 4-piston hydraulic disc, 160mm rotor |
| Handlebar | Aluminum, 640mm |
| Front light | K-mark, 20lux, 4500mAh 21700 cell |
| Bottom bracket | BSA 73 |
| Crankset | Aluminum, hollowtec |
| Rim | Aluminum |
Core
| Color | Sand / Grey |
| Frame | Alu 6061, Powder coated |
| Fork | Carbon fiber |
| Drivetrain | 10S Shimano Deore 11-42t or Gates CDX belt |
| Motor torque | 40Nm |
| Saddle | Selle Royal sport/comfy |
| Seatpost | Aluminum |
| Mudguard | Plastic |
| Bike weight | 15kg* |
Urban
| Color | Downtown Grey |
| Frame | Alu 6061, Glossy |
| Fork | Carbon fiber |
| Drivetrain | 10S Shimano Deore 11-42t or Gates CDX belt |
| Motor torque | 40Nm |
| Saddle | Stealth suspension seat |
| Seatpost | Stealth suspension |
| Stem | Alu 80mm +3° + phone holder |
| Mudguard | Plastic |
| Bike weight | 15kg |
Dynamic
| Color | Sand / Grey |
| Frame | Alu 6061, Powder coated |
| Fork | RockShox Rudy Ultimate XPLR |
| Drivetrain | 10S Shimano Deore 11-42t (chain only) |
| Motor torque | 56Nm (+ torque sensor) |
| Saddle | Stealth suspension seat |
| Seatpost | Stealth suspension |
| Stem | Alu 80mm +3° + phone holder |
| Mudguard | Plastic |
| Bike weight | 17kg* |
Limited
| Color | Green Explorer Pro |
| Frame | Alu 6061, Brushed polished |
| Fork | Carbon fiber |
| Drivetrain | Shimano GRX RX812, 1×11S |
| Motor torque | 56Nm |
| Saddle | Selle Royal Central Cutout |
| Seatpost | Carbon fiber |
| Handlebar | Drop bar, 440mm, 20° flared |
| Mudguard | Aluminum |
| Tire | Continental Terra Trail |
| Brake lever | Shimano GRX RX600 |
| Brake caliper | Shimano M6100 Hydraulic |
| Bike weight | 15kg |
Available Sizes
| Size | Wheel | Rider height |
|---|---|---|
| S | 27.5" | 160–185 cm |
| L | 27.5" | 170–185 cm |
| XL | 29" | 185–200 cm |
Smartpac Weight
| All editions | 3kg |

Bevor wir verstehen, warum das Lemmo One MK2 Urban Edition ein echtes Problem löst, sollten wir uns ansehen, mit welchen Herausforderungen urbane Berufstätige der Mittelschicht beim Kauf eines E-Bikes im Preissegment von 2.000 bis 3.000 Euro konfrontiert sind:
- Die Premiumfalle : Luxusmarken (ab 3.500 €) bieten zwar atemberaubendes Design und leistungsstarke Motoren, doch ihre Preise von 4.000 € bis 6.000 € werden durch den traditionellen Handelsaufschlag (manchmal 40–60 %), das Markenprestige und Komponenten, die eher für Gewichtsfetischisten als für Pendler konzipiert sind, in die Höhe getrieben. Man zahlt für Prestige, nicht für Funktionalität.
- Der Budget-Kompromiss : E-Bikes unter 1.500 € bieten Abstriche bei Verarbeitungsqualität, Zuverlässigkeit der Komponenten und Kundendienst, um den Preis zu senken. Die Kettenwartung wird zur lästigen Pflicht, Komponenten fallen vorzeitig aus, und die Suche nach qualifizierten Servicezentren gleicht einer wahren Odyssee.
- Das fehlende Mittelfeld : Das Segment von 2.200 bis 2.600 Euro bietet ein bemerkenswertes Preis-Leistungs-Verhältnis, doch die meisten Wettbewerber häufen Spezifikationen an, die nur wenige Pendler nutzen – leistungsstärkere Mittelmotoren (75–100 Nm), schwerere Rahmen, komplexe Federungen – und ignorieren dabei, was für Berufstätige, die täglich 15 bis 40 km pendeln, wirklich wichtig ist: leichte Rahmen, zuverlässige intelligente Funktionen, mühelose Wartung und ein Design, das auf dem Büroparkplatz nicht wie ein „technisches Gadget“ wirkt.
Ein Fahrrad plus E-Bike, kein Kompromiss
Die herausragende Innovation des Lemmo One ist seine Dual-Mode-Architektur: Es ist im Grunde zwei Fahrzeuge in einem. Der 250-W-Nabenmotor, der über eine mechanische Kupplung an der Hinterachse gesteuert wird, lässt sich mit einer einfachen Vierteldrehung einer Kappe vollständig entkoppeln. Dreht man die Kappe von „E“ auf „M“ (elektrisch auf manuell), wird der Motor komplett abgekoppelt – das Hinterrad dreht sich frei und widerstandsfrei. Entfernt man den 3 kg schweren Smartpac-Akku, erhält man ein 15 kg leichtes Aluminiumfahrrad mit echten Rennrad-Eigenschaften.
Das ist wichtiger, als die Werbung suggeriert. Wer an einem sonnigen Freitag bergab fährt, braucht keinen Motorwiderstand. Steht man im Stau und möchte den Radweg verlassen, fährt man ohne Motorunterstützung und spart so den Akku für die 30-km-Tour am Wochenende. Musst du dein Fahrrad an einem Tag, an dem der Aufzug ausfällt, die Treppe hochtragen, sind 15 kg machbar, 22 kg hingegen nicht.
Herkömmliche E-Bikes bringen ein höheres Gewicht mit sich. Mit dem Lemmo haben Sie die Wahl.
Der Smartpac: Mehr als nur eine Batterie
Die meisten E-Bikes behandeln Akkus wie versteckte Bauteile, die man erst beachtet, wenn sie ausfallen. Lemmo geht einen anderen Weg: Der Smartpac (531 Wh) ist ein speziell entwickeltes Produkt, das sich werkzeuglos in Sekundenschnelle aus dem vorderen Rahmendreieck entnehmen lässt. Er versorgt das Fahrrad nicht nur mit Strom, sondern dient auch als tragbare Powerbank mit 15.000 mAh Kapazität und USB-A- sowie USB-C-Anschlüssen, die bis zu 65 W liefern – genug, um einen Laptop während der Fahrt aufzuladen.
Für Pendler ist das ein echter Gewinn. Der Akku des Handys ist leer, der Smartpac lädt ihn wieder auf. Braucht der Kollege eine Ladung, reicht man ihm ein 3 kg schweres Gerät, das gleichzeitig als Notstromversorgung dient. Der Akku ist nicht in schwarzem Plastik versteckt, sondern mit einer modischen Stoffhülle in verschiedenen Farben versehen und fügt sich so harmonisch in das Design des Fahrrads ein.
Das Aufladen dauert an jeder Standardsteckdose 3,5 Stunden. Die Batterie erreicht eine Lebensdauer von 800 vollständigen Ladezyklen, bevor die Kapazität auf 80 % sinkt – bei typischer täglicher Pendelnutzung (15 km/Tag mit ca. 80 % Unterstützung) können Sie vier Jahre lang fahren, bevor eine spürbare Leistungsminderung eintritt.
Die Drehmomentsensor-Revolution in MK2
Das ursprüngliche Lemmo One nutzte einen Trittfrequenzsensor – er maß die Pedalumdrehungsgeschwindigkeit und passte die Motorleistung entsprechend an. Das fühlte sich mechanisch und verzögert an. Die MK2-Generation wurde mit einem Drehmomentsensor im Nabenmotor selbst aufgerüstet, der die tatsächlich auf die Pedale ausgeübte Kraft in Echtzeit misst.
Der Unterschied ist enorm. Tritt man bergauf stärker in die Pedale, reagiert der Motor sofort mit proportionaler Leistung. Lässt man den Druck nach, verringert sich die Unterstützung sanft. Es gibt kein Ruckeln mehr zwischen den Leistungsstufen und kein Gefühl mehr, gegen eine Maschine anzukämpfen, die nicht weiß, was man will. Allein dieses Upgrade rechtfertigte die Überarbeitung des MK2.
Dies ist beim Pendeln von Bedeutung, da eine natürliche motorische Reaktion bedeutet, dass man weniger mentale Energie für das Nachdenken über das Fahrrad aufwendet und sich stattdessen mehr auf den Verkehr, die Navigation und die eigentliche Freude am Fahren konzentrieren kann.
Spezifikationen

Motor und Leistungsabgabe
Der 250-Watt-Motor entspricht der EU-weiten gesetzlichen Höchstleistung für E-Bikes (Pedalec-Klasse) und bietet ein Drehmoment von 40 Nm. Das ist zwar nicht die stärkste Spezifikation in diesem Segment – einige Wettbewerber bieten 250-Watt-Motoren mit 50 Nm oder mehr Drehmoment an –, aber für den Stadtverkehr völlig ausreichend, da hier die Spitzenleistung weniger wichtig ist als eine gleichmäßige Kraftentfaltung und ein gutes Ansprechverhalten. Der Nabenmotor des Lemmo zeichnet sich durch Laufruhe (er arbeitet nahezu geräuschlos) und Zuverlässigkeit aus. Nabenmotoren haben weniger bewegliche Teile als Mittelmotoren, erfordern keine Anpassungen an die Kettenkompatibilität und ermöglichen die vollständige Entkopplung des Motors für rein mechanisches Fahren.
Die Motorunterstützung wird bei 25 km/h, der in Europa geltenden Höchstgeschwindigkeit, reduziert. In Unterstützungsstufe 1 (der leichtesten) erreichen Sie im mäßigen Verkehr mühelos Geschwindigkeiten von 18–22 km/h. Stufe 2 bietet proportional mehr Unterstützung für Steigungen in der Stadt oder bei Gegenwind. Stufe 3 (maximal) bewältigt steile Anstiege und schwere Lasten, wobei die Unterstützung mit Annäherung an die Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h abnimmt.
Die realistische Reichweite wird mit bis zu 100 km auf ebener Strecke bei Unterstützungsstufe 1 und einem 70 kg schweren Fahrer angegeben. Die tatsächliche Reichweite im Stadtverkehr hängt von Gelände, Wind, Fahrergewicht und Unterstützungsstufe ab. Ein typischer Pendler, der Stufe 2 in hügeligem Gelände nutzt, kann mit 60–80 km pro Ladung rechnen. Das bedeutet, dass die meisten Fahrten im Stadtverkehr (selbst 40 km Hin- und Rückfahrt) mit mindestens 50 % Restakkukapazität abgeschlossen werden.
Gewicht & Rahmen
Mit nur 15 kg ohne Smartpac zählt das Lemmo One MK2 zu den leichtesten E-Bikes im Preissegment von 2.200 bis 2.600 €. Der Rahmen aus Aluminium 6061 ist pulverbeschichtet (bzw. bei der Urban Edition für eine besonders hochwertige Optik glänzend), und die Carbongabel trägt zum geringen Gewicht bei, ohne die Stabilität zu beeinträchtigen. Es handelt sich zwar nicht um einen ultraleichten Rennrahmen, aber er ist deutlich leichter als E-Bikes mit Mittelmotor (typischerweise 20–24 kg), was sich beim Tragen, Verstauen und Fahren ohne Motorunterstützung bemerkbar macht.
Für Berufspendler ist ein geringes Gewicht keine Frage der Eitelkeit, sondern der Praktikabilität. Ein 15 kg schweres Fahrrad schafft Treppen; ein 24 kg schweres nicht.
Antriebsoptionen: Die Wartungsrechnung
Sie haben die Wahl zwischen zwei Antriebsarten, die jeweils eine andere Besitzerphilosophie widerspiegeln:
- Kettenantrieb (2.499 €) : Shimano Deore 10-Gang-Schaltwerk mit 11–42 Zähnen. Die traditionelle Fahrradschaltung bietet maximale Flexibilität für unterschiedliches Terrain. Die Kette muss gelegentlich geölt werden (alle 200–300 km bei Nässe, seltener bei Trockenheit) und bei typischer Stadtnutzung alle 2.000–3.000 km ausgetauscht werden. Die jährlichen Wartungskosten belaufen sich auf ca. 20–40 € für Öl und 80–120 € für einen Kettenwechsel. Dafür ermöglicht der Kettenantrieb steile Anstiege und eine variable Trittfrequenz – besonders vorteilhaft, wenn man nicht ständig auf die Motorunterstützung angewiesen ist.
- Riemenantrieb (2.599 €) : Gates CDX-Riemen, einstufiges Getriebe mit einer Übersetzung von 50:19, optimiert für Stadtgeschwindigkeiten. Kein Öl erforderlich. Keine Kettenlängung. Hält bis zu 30.000 km (dreimal länger als eine Kette). Der jährliche Wartungsaufwand beschränkt sich auf gelegentliche Sichtprüfungen. Der Riemen ist sauber, hinterlässt keine Fettflecken und erfordert keine technischen Kenntnisse für die Überwachung.
Der Nachteil eines Riemenantriebs liegt in der geringeren Geschwindigkeitsflexibilität. Die Übersetzung eines Singlespeed-Rads ist auf Stadtgeschwindigkeiten (15–25 km/h) ausgelegt, sodass steile Anstiege mehr Kraftaufwand erfordern und sehr flaches Gelände von einer höheren Übersetzung nicht profitiert. Wenn Sie in einer Stadt mit deutlichen Höhenunterschieden wohnen oder regelmäßig außerhalb der Stadtgebiete fahren, ist ein Kettenantrieb die bessere Wahl. Bei flachen oder leicht hügeligen Strecken ist ein Riemenantrieb hingegen die naheliegende Lösung: Sie investieren einmalig 100 € mehr, sparen aber jährlich 30–40 € an Wartungskosten.
Für den typischen Berufstätigen der Mittelschicht, der in europäischen Städten (Amsterdam, Berlin, Brüssel, Wien) pendelt, amortisiert sich der Riemenantrieb durch den geringeren Arbeitsaufwand innerhalb von drei Jahren.
Bremssystem
Hydraulische Scheibenbremsen mit 160-mm-Rotoren bieten eine Bremsleistung, die für den Stadtverkehr fast schon übertrieben ist, in Notsituationen aber sehr nützlich. Vierkolben-Bremssättel ermöglichen fein dosierbares Bremsen statt roher Kraft – so lässt sich im Verkehr sanft bremsen, das Hinterrad bei Bedarf blockieren und auch bei Nässe auf zuverlässige Bremskraft vertrauen. Es handelt sich zwar nicht um Premium-Komponenten (bessere findet man bei Fahrrädern ab 4.000 €), aber sie sind solide verarbeitet und zuverlässig.
Der Austausch der Bremsbeläge kostet 50–75 € und ist bei normalem Pendelverkehr alle 2–3 Jahre fällig. Dies gehört zur routinemäßigen Wartung und ist keine spezielle Angelegenheit.
Vernetzung jenseits des Marketings
Das Lemmo One MK2 Urban Edition verfügt über Mobilfunk- und IoT-Funktionen, die auf den ersten Blick für ein Stadtrad überdimensioniert erscheinen. In der Praxis beheben sie jedoch echte Probleme des städtischen Pendelns:
GPS-Tracking und Apple „Wo ist?“-Integration
Das Smartpac verfügt über LTE Cat.1-Mobilfunkverbindung und GPS. Dadurch wird die Funktion „Wo ist?“ aktiviert, die nativ mit Apple-Geräten funktioniert – Ihr Fahrrad erscheint in der „Wo ist?“-App Ihres iPhones neben Ihren AirPods und Ihrem MacBook. Wird Ihr Fahrrad gestohlen, sendet es (sofern mit Strom versorgt) seinen Standort an das Apple-Netzwerk, was die Wahrscheinlichkeit der Wiederbeschaffung erhöht. Für Mieter und Berufstätige, die Fahrräder in Gegenden mit hohem Fahrraddiebstahlrisiko (Großstädte) nutzen, bietet dies ein beruhigendes Gefühl der Sicherheit.
Für Nutzer, die kein Apple-Gerät verwenden, bietet die Lemmo-App GPS-Tracking und Fahrtenüberwachung über die integrierte Konnektivität des Fahrrads.
Elektronische Hinterradnabenverriegelung
Die Hinterradnabe verfügt über ein elektronisch gesteuertes Schloss. Per Knopfdruck am Lenker oder über die App wird das Hinterrad gesperrt und verhindert so Diebstahl oder versehentliches Wegrollen im geparkten Zustand. In Kombination mit einem herkömmlichen Bügelschloss am Rahmen und einem festen Befestigungspunkt bietet dieses Zwei-Faktor-System deutlich mehr Sicherheit als Systeme mit nur einem Schloss.
Firmware-Updates per Funk
Motorsteuerung und Display erhalten Firmware-Updates drahtlos. Sobald die Lemmo-Ingenieure Verbesserungen an der Motorkalibrierung feststellen oder das Ansprechverhalten des Drehmomentsensors optimieren (wie beispielsweise beim Vergleich der ursprünglichen MK2-Generation mit der aktuellen), aktualisiert sich Ihr Fahrrad automatisch – ganz ohne Werkstattbesuch. Für ein Gerät mit softwaregesteuerter Leistungsabgabe ist dies unerlässlich. In der traditionellen Fahrradbranche gilt: Einmal gekauft, ist das Fahrrad fix. Lemmo hingegen entwickelt sich ständig weiter.
Die App- und Steuerungsschnittstelle
Das monochrome LCD-Display am Oberrohr zeigt Geschwindigkeit, Distanz, Akkustand und Unterstützungsstufe an. Die Smartphone-App spiegelt diese Daten und ermöglicht es Fahrern, detaillierte Statistiken (Kalorienverbrauch, Effizienzwerte, Streckenkarten) einzusehen, ohne die klare Optik des Fahrrads zu beeinträchtigen. Das ist durchdacht: Fahrer, die Wert auf Daten legen, erhalten umfassende Informationen; Fahrer, die Minimalismus bevorzugen, erhalten ein kleines, elegantes Display.
Die Urban Edition: Entworfen für stilbewusste Pendler
Das Standardmodell Lemmo One MK2 ist bereits ausgereift. Die Urban Edition bietet durchdachte Details, die es für Berufspendler, die viele Stunden im Sattel verbringen, besonders attraktiv machen:
- Aufrechte Lenkerposition : Der Standardlenker wird durch einen nach hinten geschwungenen Lenker ersetzt, der die Griffhöhe um 50 mm erhöht und so eine aufrechtere Sitzposition ermöglicht. Bei einer Pendelstrecke von 8–20 km reduziert dies die Belastung des unteren Rückens und verbessert die Sicht im Straßenverkehr.
- Stealth Suspension Seat System : Eine gefederte Sattelstütze mit einem größeren (20 % breiteren) Sella Royal Sattel mit dezentem Federweg (30 mm). Es handelt sich nicht um eine Vollfederung, aber sie dämpft Vibrationen von Kopfsteinpflaster und Schlaglöchern spürbar, ohne das Gewicht wesentlich zu erhöhen. Zusammen mit der Carbongabel macht sie längere Stadtfahrten von erträglich zu wirklich komfortabel.
- Integrierte Handyhalterung : Eine ausklappbare, universelle Smartphone-Halterung ist im Vorbau integriert. Kein separater Kauf, kein zusätzliches Gewicht; Navigationskarten bleiben sichtbar, ohne dass Sie auf ein am Lenker montiertes Gerät schauen müssen.
- Hochglanzlackierung in Downtown Grey : Während das Standardmodell MK2 matt pulverbeschichtet in Grau und Sand gehalten ist, besticht die Urban Edition durch einen glänzenden grauen Lack, der auf Fotos hervorragend aussieht, das Licht elegant reflektiert und signalisiert, dass das Fahrrad für die Stadt und nicht für unbefestigte Wege konzipiert wurde. Dies ist keine oberflächliche Designsprache – sie vermittelt die Intention, und das Erscheinungsbild des Lemmo Urban suggeriert ein „integriertes Stadtfahrzeug“ und nicht einen „Transporter“.
Die Urban Edition ist ab 2.499 € (Kette) bzw. 2.599 € (Gürtel) erhältlich und auf 200 Stück limitiert. Damit positioniert sie sich eher als überlegte Wahl denn als Massenware.
Reiterfahrung
Dank des Drehmomentsensors wird der Motor bei starkem Pedaldruck sofort aktiviert – das Fahrrad beschleunigt verzögerungsfrei und ohne Zögern. Gerade im Stadtverkehr ist diese Reaktionsfähigkeit entscheidend. Sobald sich eine Lücke auftut, beschleunigen Sie flüssig und nicht mechanisch.
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Bergrennen
- Selbst mit 40 Nm Drehmoment bewältigt das Lemmo das europäische Stadtgebiet mühelos. Steigungen von 5–8 % (typisch für Stadtstraßen) lassen sich in Unterstützungsstufe 2 problemlos bewältigen. Steilere Abschnitte (über 10 %) erfordern Stufe 3 und eine höhere Trittfrequenz, doch die 10-Gang-Kette bietet eine ausreichende Gangauswahl für komfortables und nicht anstrengendes Treten. Der Riemenantrieb, der nur über einen Gang verfügt, bewältigt manche Hügel langsamer, aber im Stadtverkehr sind längere, steile Anstiege selten.
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Rauschprofil
- Der Nabenmotor arbeitet nahezu geräuschlos – Nutzer beschreiben ihn oft als „unheimlich leise“, was einen deutlichen Kontrast zu Mittelmotorsystemen darstellt, die hörbare mechanische Geräusche vom Antriebsstrang erzeugen. Das ist wichtiger, als es zunächst scheint: Auf dem Weg zur Arbeit kann man den Verkehr, Gespräche und die eigene Atmung wahrnehmen und bleibt so seiner Umgebung bewusst, anstatt von mechanischen Geräuschen isoliert zu sein.
Handling & Stabilität
Mit nur 19 kg inklusive Smartpac fährt sich das Rad ausgewogen und souverän. Die Carbongabel und der Aluminiumrahmen absorbieren Vibrationen, ohne dabei unangenehm steif zu sein. Die aufrechte Geometrie der Urban Edition sorgt für einen höheren Schwerpunkt als bei sportlichen Rennrädern, was die Stabilität im Stadtverkehr verbessert – so behalten Sie den Verkehr intuitiv im Blick und können schnell reagieren.
Die etwas breiteren Reifen (im Vergleich zu Rennrädern) bieten Grip und Komfort ohne zusätzlichen Rollwiderstand. Für den Stadtverkehr, wo man häufig bremst und beschleunigt, anstatt eine konstante Geschwindigkeit zu halten, ist dies ideal.
Komfort vor Distanz
Das Stealth-Federungssystem und der komfortable Lenker machen den Unterschied zwischen einem Fahrrad, das man nur erträgt, und einem, das man gerne fährt. Eine 20 km lange Fahrt durch die Stadt (mit ständigem Anfahren, Anhalten und Manövrieren) fühlt sich auf dem Lemmo Urban weniger anstrengend an als auf E-Bikes mit Standardgeometrie. Das führt zu einer tatsächlichen Verhaltensänderung: Fahrer radeln häufiger, wenn das Fahrrad bequem ist, reduzieren so die Autofahrten und rechtfertigen die Investition von 2.499 € durch die Nutzung.
Ein Fahrrad für zielstrebige Pendler
Der Erfolg des Lemmo One MK2 Urban Edition beruht darauf, dass es genau weiß, für wen es konzipiert wurde: für urbane Berufstätige der Mittelschicht, die 2.200 bis 2.600 Euro für ein E-Bike ausgeben und Wert nicht in Watt oder Reifenprofil, sondern in Alltagstauglichkeit, geringer Reibung und Designintegrität messen wollen.
- Es ist kein Statussymbol . Ein E-Bike für über 5.000 € schneidet in reinen Leistungsdaten besser ab und wirkt exklusiver. Das ist aber nicht die Zielgruppe von Lemmo.
- Es handelt sich nicht um einen Kompromiss beim Budget . Ein E-Bike für 1.200 € ist zwar in der Anschaffung günstiger, aber aufgrund von Wartung, Teileaustausch und mangelndem Kundendienst über fünf Jahre hinweg in der Regel teurer. Das ist nicht der Ansatz von Lemmo.
- Es ist der vernünftige Mittelweg : ein durchdachtes Fahrzeug, das so viel kostet wie Premium-Einsteigermodelle und diese in den für Pendler relevanten Funktionen übertrifft. Man erhält einen wirklich leichten Rahmen, Flexibilität durch zwei Fahrmodi, Mobilfunkverbindung, einfache Wartung und ein Design, das gewollt und nicht etwa entschuldigend wirkt.
Für den professionellen Pendler in Amsterdam, Berlin, Brüssel oder Wien, der täglich 15–40 km zurücklegt und 2.500 € ausgeben kann, ist das Lemmo One MK2 Urban Edition das E-Bike, das dem „richtigen“ am nächsten kommt – nicht perfekt, aber auf die tatsächliche Lebensweise der Menschen abgestimmt.
Kaufempfehlungen
- Wählen Sie den Riemenantrieb (2.599 €). Wenn Ihre Pendelstrecke flach bis leicht hügelig ist, Sie Wert auf minimalen Wartungsaufwand legen, ganzjährig fahren und Kettenöl grundsätzlich ablehnen: Dann amortisiert sich der Aufpreis von 100 € spätestens im dritten Jahr.
- Wählen Sie den Kettenantrieb (2.499 €). Wenn Ihre Pendelstrecke längere Anstiege beinhaltet, Sie gerne Ihre Trittfrequenz anpassen, bereit sind, gelegentlich die Kette zu ölen, oder Sie an Ihren Freizeittagen ohne Motorunterstützung fahren möchten: Die Flexibilität rechtfertigt den Wartungsaufwand.
- Planen Sie zusätzlich 150–200 € ein. Für Zubehör, das das Fahrerlebnis verbessert: die richtige Beleuchtung (wenn Sie im Dunkeln pendeln), ein komfortablerer Sattel (wenn Sie empfindlich auf den Sitzdruck reagieren) und ein Kabelschloss als Ergänzung zum elektronischen Nabenschloss.
Machen Sie nach Möglichkeit eine Probefahrt, bevor Sie sich endgültig entscheiden. Die aufrechte Sitzposition, das Fahrgefühl und die Übersetzung (falls Riemenantrieb vorhanden ist) sollten Sie selbst erleben. Lemmo und autorisierte Händler wie mokumfiets.com bieten Probefahrten in den meisten europäischen Großstädten an.
Abschließender Gedanke
Das Lemmo One MK2 Urban Edition ist ein Fahrrad für alle, die Pendeln als alltägliches Erlebnis sehen, das es zu optimieren gilt, und nicht als Statussymbol. Es kommt unaufdringlich, kompetent und zuverlässig daher – und erfüllt Tag für Tag genau Ihre Bedürfnisse, ohne viel Aufwand zu fordern. In einem Markt, der von Leistungsdaten und Luxusmarken überschwemmt wird, ist diese Klarheit eine echte Seltenheit.
Für Pendler aus der Mittelschicht ist es die 2.499 € wert.
Vergleichen Sie die Lemmo-Editionen – Finden Sie die beste Lemmo-Edition für sich, indem Sie die drei relevanten Optionen vergleichen.
Ein E-Bike, wann immer du willst, ein normales Fahrrad, wenn du es brauchst. Lemmo One, dein nächstes E+Bike.